Peter Keßler

Die LINKE - offene Liste

 

 geboren 1964

Fachpraxislehrer am Staatlichen Berufsbildungszentrum Weimar

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Etzleben,

möchte mich einmischen, kümmern und mitmachen-gemeinsam mit Ihnen- mit allen die jetzt  schon oder in Zukunft genauso denken und sich um das malerische Dörfchen am Fuße der Thüringer Pforte engagieren. Gestärkt durch einen aktiven, zielorientierten Gemeinderat werde ich vor allem meine Fähigkeiten auf den Gebieten der Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und der Organisation einbringen. Für Aufgaben, mit denen ich mich noch vertraut machen muss, scheue ich mich auch nicht, Einwohner mit hoher Fachkompetenz um Rat zu fragen. Ich möchte erreichen, dass die Gemeinderatsversammlungen zu einem Sprachrohr für alle werden, wo man miteinander und nicht übereinander spricht. Ich habe das Gefühl, dass wir in diesem Punkt schon auf einen richtig guten Weg sind

Durch die vielen Gespräche vor und nach dem 2. Etzlebener Flohmarkt habe ich erkannt, dass in den Etzlebenern ein riesiges kreatives Potential schlummert, das nur darauf wartet, endlich genutzt zu werden. Da möchte ich anknüpfen, um diese Potential publik zu machen, andere dafür zu interessieren und den Stein ins Rollen zu bringen. Vorstellbar wäre für mich ein Geschichts- und Heimatverein, in welchem sich alle aktiven Einwohner eine Nische findet: Handarbeitszirkel, Sport- und Fitnessgruppen, Geschichtsforschung, Medizin und Erste Hilfe, Backen und Kochen, Sammelbörsen, Fräsen- und Traktorenfreunde und vieles mehr. Und in solchen Interessengruppen bilden sich oft auch persönliche Freundschaften, Solidarität und Zusammenhalt aus, die Grundlagen eines harmonischen Miteinanders. Ein Dorf hat nicht viele Pluspunkte gegenüber einer Stadt zu bieten, um die Jugend zu halten und somit das Aussterben des Dorfes zu vermeiden. Familie, Freundschaften, gegenseitige Hilfe sind wichtig, reichen aber in einer Gesellschaft, die reich an Freizeit ist, nicht mehr aus. Hier stelle ich mir im Rahmen unserer Möglichkeiten die Umsetzung vieler Ideen, die schon in den letzten Jahren in den Gemeinderat eingebracht wurden, wie das Einrichten einer Eisspritzbahn, die Neugestaltung des Spielplatzes am Dorfgemeinschaftshaus, Stärken und Unterstützung der vorhandenen Vereine (Feuerwehrverein, Geflügelzüchterverein) und das Einrichten eines Jugendzimmers vor.  Auch die Verwirklichung dieser Ziele lebt von dem gemeinschaftlichen Engagement, alles andere geht nur über den langen und beschwerlichen weg der deutschen Bürokratie.

Die Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde. Sie gehört zum Dorfleben. Die Unterstützung der Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit ist auch eine moralische Pflicht des Bürgermeisters. Hier werde ich, beginnend am 31.08., mit einem Lehrgang in Erster Hilfe dazu beitragen, dass eine neue Einsatzgruppe herausbilden kann.

Die ist der Mittelpunkt und das weithin sichtbare Wahrzeichen des Dorfes. Mit unserem Pfarrer und Gemeinderatsmitglied Herr Bechtloff haben wir momentan einen sehr kompetenten Bürgermeister auf Zeit, der in seiner kurzen Amtszeit viel erreicht hat, was für den Außenstehenden nicht unbedingt erkennbar ist und erst in Zukunft Früchte tragen wird. Ich sehe es auch als wichtige Aufgabe der Gemeinde an, zum Erhalt eines der ältesten Gebäude der Gemeinde beizutragen.

Um die Auswirkung, die Ordnung und Sicherheit des Dorfes zu erhöhen, möchte ich ein gemeinschaftliche Dorfbegehung initiieren. Nicht nur der Gemeinderat, sondern alle Bürger haben die Möglichkeit auf Probleme aufmerksam zu machen und auch Lösungen anzubieten. Zusätzlich bin ich für die Einrichtung eine Herbst- und Frühjahrsputzes, der bei einem gemeinsamen Mittagessen aus der Gulaschkanone abgerundet wird.

Um mich für diese von mir erhofften, ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger von Etzleben zu bedanken, möchte ich einen Ehrenamtspreis erschaffen.

Vorschlagberechtigt ist jeder Bürger Etzlebens. Die Finanzierung de Ehrenamtspreises würde ich über meine Aufwandsentschädigung finanzieren.

Gemeinsam mit Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, möchte ich unser Etzleben attraktiver gestalten, gemeinschaftlicher und über die Dorfgrenzen hinaus populärer – der Anfang ist gemacht.

Weitere Ziele /Ideen

  • monatliche öffentliche Gemeinderatssitzungen mit Rechenschaftslegung des Standes der Aufgabenerfüllung

  • Einrichtung einer Heimatstube

  •  Renovierung der Radwegbrücke über die Lossa - danach Familiensportfest mit zum Beispiel Tauziehen oder Fußballturnier

  • Schaffung eines hinteren Einganges zum Friedhof

  • Themenabende im Dorfgemeinschaftshaus (Reiseberichte, Buchlesungen …)

  • Konzerte in der Kirche (Gospel, Klassik …)

  • Eine Chance für Newcomer Bands aus dem Dorf oder der Umgebung - im Rahmen der Kirmes, des Maifeuers oder des Flohmarktes

Michael Boldt

Liste Feuerwehrverein Etzleben e.V.

geboren 1967

Schlosser

 

Am kommenden Sonntag findet in Etzleben die Bürgermeisterwahl statt. Ich wende mich an Sie, um mich und meine Interesse als Kandidat vorzustellen.

Da ich seit 20 Jahren wohne, seit 2006 im Gemeinderat eingebunden bin und seit 2010 stellvertretender Bürgermeister war, sind mir die Begebenheiten im Ortwohl bekannt. Viele von Ihnen sind in dieser Zeit auf mich zugekommen und ich habe immer im Rahmen meiner Möglichkeiten  die Wünsche und Hinweise beherzigt. Dies werde ich als Bürgermeister nachhaltig fortsetzen.

Ich bin der Auffassung, dass ich Ihre Interessen als Bürgermeister vertreten kann und habe dieses Amt erwählt, um 7 wesentliche Schwerpunkte in meiner Arbeit umzusetzen:

  1. Beschlüsse und Entscheidungen in unserem Dorf sollen künftig breiter und öffentlicher diskutiert werden.
  1. Für mich ist die Eigenständigkeit der Gemeinde gegenüber der Verwaltungsgemeinschaft und jeglicher politischer Interessen ein großes Anliegen.
  1. Da ich Vater bin und viele Jahre als Jugendwart in der FFW Etzleben tätig war, weiß ich, dass bei der Kinder- und Jugendarbeit hier im Ort immer Kraft und Engagement einzubringen sind. Hier gibt es viele Bürger, die mit der Unterstützung der Gemeinde für die zukünftige Arbeit gute Konzepte entwickelt haben.
  1. Wichtig sind mir die regelmäßigen Veranstaltungen für die Senioren unserer Gemeinde. Hier möchte ich auf die Interessen und Wünsche weiter eingehen und die Treffen nutzen, um den Kontakt generationsübergreifend wachsen zu lassen.
  1. Da unser Dorfgemeinschaftshaus Mittelpunkt öffentlichen Lebens ist, möchte ich die geplanten Renovierungsarbeiten zügig voranbringen.
  1. Bei Neuordnung der Landkreise stimme ich der überwiegenden Meinung der Gemeinde zu, dass eine vernünftige Zukunft im Süden zu finden ist.
  1. Als letzten und in unserem Dorf vieldiskutierten Punkt, habe ich mir vorgenommen, die Gemeindearbeiter und die damit verbundenen Personalkosten effektiver einzusetzen.

Ich wünsche mir, dass Sie als Bürger der Gemeinde, in Zukunft beherzt und engagiert auf mich und den Gemeinderat zukommen, damit wir die Geschicke des Ortes zukunftsträchtig gestalten.

Ihr Kandidat

Michael Boldt