neuer Verein gibt sich die Ehre

Erst im November 2018 gegründet gab der Verein „Etzleben- unser Dorf e.V.“ sein erstes großes Debüt und lud unter dem Motto: „Kein Eintritt, keine Standgebühr - keine Gewerbetreibenden und keine Neuware“,  zum Stöbern und zu offenen Höfen nach Etzleben.

Schlag Neun der Turmglocke wurde durch den Marktmeister das bunte Treiben eröffnet und der 7. Etzlebener Flohmarkt öffnete seine Pforten für 6 Stunden.

Zu Füßen der altehrwürdigen Dorfkirche St. Laurentius und im Zentrum von Etzleben waren insgesamt 91 Verkaufsstände aufgebaut und luden Groß und Klein zum Stöbern auf fast 400 Meter Gesamtlänge ein.

Auch 6 Höfe in Etzleben öffneten ihre sonst verschlossenen Tore für die Besucher, um abseits vom Marktgetümmel zu schauen, Kaffee und selbstgebackenen Kuchen zu genießen oder einfach für ein gutes Gespräch zu verweilen.

Trotz anderer Veranstaltungen in den umliegenden Orten fanden stolze 1700 Besucher den Weg nach Etzleben. Nicht einfach für einen kleinen Ort mit nicht einmal 300 Einwohnern und einem kleinen Verein mit nicht einmal 20 Mitgliedern.

Aber der stand als Veranstalter nicht allein. Bei der Vorbereitung und Durchführung fanden sich viele Helfer. Seien es die Kameraden und Kinder der Feuerwehr, welche den Besuchern den Weg zu den Parkplätzen wiesen oder die helfenden Hände am Ausschank und Grill, im übrigen Schwerstarbeit an diesem Tag.

Oder sei es die unkomplizierte Anbindung an Trinkwasser oder die schnelle fachmännische Hilfe bei der Beseitigung der Havarie am Toilettenwagen.

Ganz bestimmt nicht vergessen, die Anwohner der offenen Höfe, welche schon Tage zuvor Kuchenbleche bestückten und Tische rückten oder die Besitzer, welche ihre Wiesen als Parkflächen zur Verfügung stellten.

Dank auch an die Kirchgemeinde, welche interessierte Besucher durch die Dorfkirche „St. Laurentius“ führte und an die Gemeinde Etzleben, welche gemeinsam mit dem Ordnungsamt Wege durch den Dschungel der Bürokratie bahnte.

Aber besonderen Dank gilt den Etzlebenern, welche den Flohmarkt als Bereicherung für den Ort sehen und die Besucher willkommen hießen.

Und das ist es dann auch wohl, was die Etzlebener Veranstaltung so einzigartig und zu einem Besuchermagneten macht… Das spürbare Mit- und nicht das Gegeneinander, das Solidarische und nicht der Eigennutz, und nicht nur bei den Etzlebenern, sondern auch bei den Verkäufern, welche beim Auf- und Abbau der Stände gegenseitig halfen und zupackten. Und die Besucher, welche mit Humor und Geduld warteten, wenn der Verkehr mal nicht so reibungslos lief oder es an den Ständen auch mal eng wurde.

E. Schramm

Impressionen

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warum sehen die Personen so komisch aus