die Etzlebener Müllabfuhr

Nicht ganz ohne Not beschloss der Etzlebener Gemeinderat am 19.11.1963 die Einrichtung einer wöchentlichen Müllabfuhr gegen eine monatliche Gebühr von 80 Pfennig.

Hatten die Etzlebener doch bis zu diesem Zeitpunkt anfallenden Müll und Unrat mehr oder weniger selbstständig im Rieth und in der Gemarkung abgeladen und so nach und nach das Geländeniveau angehoben. Da das Gelände jedoch als Vorflutgebiet zur Hochwasserabwehr für die nahe Unstrut und die Lossa gebraucht wurde, wurde die Gemeinde Etzleben durch die Wasserwirtschaft zum Handeln aufgefordert. Unter Bürgermeister Walter Knoll wurde eine Etzlebener Müllabfuhr eingerichtet. [Bericht unbekannter Zeitzeuge ], [Gemeinderatsbeschluss zum Ausdrucken ]

1992 dann erfolgte die Müllentsorgung durch die Firma Rethmann aus Artern dergestalt, dass Abfallsäcke mit Firmenaufdruck in der Gemeindeverwaltung  für 2,50 Deutsche Mark erworben werden konnten und nur diese Säcke dann auch entsorgt wurden. [Etzlebener Amtsblatt Nr. 2 1992 ]